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Wie die spanische Tageszeitung „El Mundo“ berichtet , lobte Christine Lagarde, Direktorin des IWF, die guten wirtschaftlichen Ergebnisse, die in Spanien durch die Umsetzung strikter strukturellere Reformen erreicht wurden. 

Spanien sei ein Beispiel für die Eurozone und zeige Wege auf, wie die Krise überwunden werden könne. Dabei wurden besonders die Fortschritte im Finanz- und Arbeitsmarktbereich herausgestellt.

Da auch die Präsidentin der Bank Santander, Ana Botín, anwesend war, war die Gesundung des spanischen Finanzsektors ein weiteres zentrales Thema.

Die Präsidentin der Bank Santander betont Auslandsinvestitionen und Arbeitsplatzschaffung

Ana Botín betonte die Zunahme von ausländischen Investitionen in Spanien sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die Jugendarbeitslosigkeit von über 50% bleibt eins der zentralen Probleme der spanischen Wirtschaft.

 

Spanische Wirtschaft erhält lob vom Weltwirtschaftsforum aus Davos

 

Mehr Gesellschaftsgründungen als weiteres Zeichen der Genesung der spanischen Wirtschaft

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Spanien hindeutet, ist die zunehmende Anzahl von Unternehmensgründungen.

In 2014 wurden pro geschlossenes Unternehmen circa vier neue Unternehmen gegründet. Dies ist der beste Wert seit 2007. Verstärkt wird diese positive Wirkung dadurch, dass sich auch der Rhythmus, mit dem über die letzten Jahre Unternehmen geschlossen werden mussten, verlangsamt hat.

Die meisten Gesellschaftsneugründungen erfolgen in der Hauptstadt Madrid, gefolgt von Katalonien und Andalusien.

Mit Spannung wird nun für 2015 erwartet, ob der Wahlerfolg der griechischen Partei „Syriza“ sich in Spanien in Form der Partei „Podemos“ wiederholt und die Reformen so abrupt ein Ende nehmen.

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