Deutsche Unternehmen und katalan


August 14, 2008
Karl H. Lincke

Air Berlin und alle andere deutschen Firmen, die auf den balearischen Inseln und Katalonien unter zunehmenden Druck der Regionalregierungen geraten, die Sprache Katalan in ihrer Kommunikation zu verwenden, haben diese Woche Unterstützung von der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK) erhalten. In einem vielbeachteten Beitrag der Tageszeitung „El Mundo“ legte die AHK dar, dass die Verwendung der Sprache Katalan aus rein ökonomischen Gründen für die deutschen Unternehmen unrentabel sei. Die Kosten für zweisprachige Unterlagen, Schulung von Mitarbeitern, fortlaufende Übersetzungen, etc. stehe in keinem Verhältnis zu der Zahl der Kunden, die dies in der Praxis verlangen. Der Umstand, dass die Stellungnahmen der AHK auf der Titelseite von „El Mundo“ erschienen und von zahlreichen Talkrunden in verschiedenen Radiosendern diskutiert wurden, zeigt dass die Ansichten der deutschen Unternehmer in Spanien auf ein offenes Ohr stoßen. Die in Spanien ansässigen Unternehmen stellen freilich auch eine durchaus nennenswerte Größe dar. Der Gesamtumsatz der deutschen Unternehmen stellt jährlich ca. 60.000 Millionen Euro dar. Dies ist gleichbedeutend mit 8 % des Bruttoinlandsproduktes von Spanien und generiert 160.000 direkte Arbeitsplätze.

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“En Espagne, la fiesta est finie”


August 6, 2008
Karl H. Lincke

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         So titelte gestern die französische Wirtschaftszeitung La Tribune. Nach den zurückliegenden Jahren des kleinen spanischen Wirtschaftswunders ist die Party aus Sicht der Franzosen nun vorbei. Betrachtet man die Arbeitslosenzahlen sieht es wirklich so aus, als sei Schluss mit Lustig: Die Zahl der Arbeitslosen ist derzeit auf 2,4 Millionen gestiegen und übertrifft damit schon die Höchstmarke der letzten Wirtschaftsflaute Anfang der 90iger Jahre. Die Zahl der Beschäftigungslosen steigt seit ca. einem Jahr konstant an. Im Jahresvergleich schlug sich die Schwächung der Wirtschaftsaktivität, angetrieben durch den Baustopp im Immobiliensektor, in der Arbeitslosenstatistik mit einem Zuwachs von 456.578 zusätzlichen arbeitslosen Personen nieder, d.h. 23,1% mehr als in 2007. Die Industrie kann die überschüssigen Arbeitskräfte des Immobiliensektors nicht auffangen. Tatsächlich wurden von ihr im letzten Jahr über 40.000 Personen in die Arbeitslosigkeit entlassen, was einen Anstieg von 15,2% bedeutet. Was aber noch viel mehr überrascht, ist der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dienstleistungssektor - 18,9% mehr als im Vorjahr. Wirklich besorgniserregend ist daran, dass die Arbeitslosigkeit im Juli damit einen Sektor getroffen hat, der sich aufgrund des Tourismusgewerbes in dieser Jahreszeit eigentlich anders entwickeln sollte. 

Die Probleme am Arbeitsmarkt spiegeln sich auch in der sinkenden Zahl der  Sozialversicherten wieder. Im Juli sank die Anzahl der Beitragszahler um 0,57%, was einen Verlust von 109.227 Mitgliedern mittlerer Beitragshöhe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum darstellt.

Um den Arbeitsmarkt wieder anzukurbeln, scheint eine umfassende Flexibilisierung des Arbeitsrechts unumgänglich.

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Der spanische Immobilienmarkt bricht ein


Juli 30, 2008
Karl H. Lincke

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Der Immobiliensektor schreibt nach wie vor schwarze Zahlen. Jedoch erreichten die Immobilienverkäufe im Mai nur eine Gesamtmenge von 50.161 Transaktionen, was den Daten des INE (staatliche Institut für Statistiken) zufolge einen Rückgang um 34,3 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Absicht der Branchenunternehmen ihre Gewinne davonzutragen wich dem reinen Kampf ums Überleben. Insbesondere nachdem der spanische Wirtschafts- und Finanzminister Pedro Solbes deutlich machte, dass die Wirtschaft 2009 einen Tiefpunkt erreichen wird.

Im Mai fielen die Transaktionen auf dem freien Wohnungsmarkt (45.905 Objekte) um 33,9% im Vergleich zum Vorjahr, während der Handel auf dem staatlich protegierten Wohnungsmarkt (4.256 Objekte) um 38,9% abfielen.

Einer Auskunft der Rating-Agentur Standard&Poor’s (S&P) zufolge, bleibe die Zurückhaltung bei den Banken neue Hypotheken zu gewähren nicht ohne Folgen. Die kürzlich erfolgte Konkursmeldung von Gläubigern eines der grössten spanischen Immobilienunternehmens, Martinsa-Fadesa, bedeute nach S&P einen neuen Schritt in der Korrektur des Immobilienmarktes.

Sollten die Immobilienpreise weiter fallen, könnten sich für liquide Investoren schon bald die ersten Chance ergeben wieder Schnäppchen in Spanien zu finden.

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Senkt Spanien die Körperschaftssteuer?


Juli 16, 2008
Karl H. Lincke

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Die Ministerpräsidentin von Madrid, Esperanza Aguirre, bittet die spanische Regierung die Körperschaftssteuern in Spanien zu senken. Diese stelle ein Hindernis für ausländische Investitionen dar und verhindere letztlich die Schaffung von Arbeitsplätzen. Nach Meinung von Experten, sei die Reduzierung der Körperschaftssteuern in Krisenzeiten unerlässlich, da Unternehmen im Rahmen der Globalisierung nach Standorten mit niedriger Steuerbelastung Ausschau halten und sich dort niederlassen.                 

Aguirre argumentiert weiter, dass Deutschland bereits die Körperschaftssteuern verringert habe und Frankreich im Begriff sei dies zu tun. Ferner betrage die Körperschaftssteuer in osteuropäischen Ländern oft weniger als 15 %. Gegenwärtig beträgt die Körperschaftssteuer für Unternehmen in Spanien in der Regel 25 bzw. 30 %.

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Geschäftsrückgang bei spanischen Wirtschaftsanwälten


Juli 8, 2008
Karl H. Lincke

logociudad-2.JPG         In Spanien gibt es im Vergleich zu Deutschland sehr große Anwaltskanzleien. Diese sind kontinuierlich in der Zahl der Anwälte gewachsen bis sie eine Größenordnung von gegenwärtig 700, 800 und sogar 1650 Anwälten erreicht haben. Groß geworden sind die Kanzleien mit dem starken Wirtschaftswachstums der zurückliegenden Jahre. Profitiert hat man dabei von vielen Immobilientransaktionen und von unzähligen Unternehmensfusionen (in der Anwaltssprache: M & A, Mergers and Acquisitions, genannt). Nach Angaben von Mergermarkets ist der Wert der Operation der zehn größten Anwaltsfirmen im ersten Halbjahr 2008 um 95 % zurückgegangen. Das heißt, man ist von einem Gesamtwert von 464.000 Millionen Euro in 2007 auf 22.300 Millionen Euro gefallen. Die sogenannten Kanzleibotiquen, die nur Immobiliengeschäfte oder M&A betreuen, werden es deshalb schwer haben. Während die Kanzleien in den letzten Jahren viele Anwälte eingestellt haben, ist derzeit zwar noch kein Rückgang zu verspüren, jedoch werden kaum noch Talente abgeworden noch Neueinstellungen vorgenommen. Die Zurückhaltung in der einstigen Boombranche ist klar zu verspüren.  In meiner Kanzlei, Mariscal & Asociados, sind wir nicht so sehr vom lokalen Markt abhängig, sondern als internationale Wirtschaftskanzlei mehr vom deutsch- und englischsprachigen Ausland. In meinem Fall vornehmlich vom deutschen Mittelstand, der seine Hausaufgaben in der Vergangenheit gemacht hat und exportiert wie eh und je. So ist unsere Anwaltskanzlei wohl einer der wenigen in Spanien, die momentan wächst und junge Rechtsanwälte einstellt.

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Expo in Spanien


Juli 1, 2008
Karl H. Lincke

logo_expo.gif    Derzeit findet gerade die Expo 2008 in der nordspanischen Stadt Saragossa (Zaragoza) statt. Die Weltausstellung steht unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Dabei will man vornehmlich auf die immer knapperen Wasserreserven der Erde aufmerksam machen.  Deutschland hat seinen technisch sehr aufwendigen Pavillon bereits vor zwei Wochen eröffnet. An der Zeremonie nahmen rund 800 geladene Gästen teil zu denen ich mich auch zählen durfte. Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, um die Gäste aus ganz Spanien zu beglücken und darüber hinweg zu trösten, dass der für diesen Event vorgesehene Ehrengast, Wirtschaftsminister Michael Glos, letztlich nicht kommen konnte. Noch über zwei Monate lang präsentieren 105 Länder in der Metropole am Fluss Ebro innovative Technologien und Entwicklungen rund um die Wasserversorgung. Wen das Thema interessiert oder wer Interesse an moderner und origineller Architektur hat, sollte diese Expo nicht verpassen.  Tipp: Besonders zu empfehlen ist übrigens der japanische Pavillon.

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AHK Hauptversammlung


Juni 24, 2008
Karl H. Lincke

pizarro.jpg  In den letzten Wochen war sehr viel los, ein Highlight in Madrid war die Hauptversammlung der deutschen Außenhandelskammer (AHK) für Spanien. Die Kammer hatte nämlich als Gastredner Herrn Manuel Pizarro eingeladen. Der ehemalige Präsident des Energieversorgers Endesa kandidierte im März für das spanische Parlament. Falls die spanische Volkspartei PP die Wahlen am 9. März gewonnen hätte, wäre der 56-Jährige voraussichtlich Wirtschaftsminister geworden. Pizarro wurde über die Grenze von Spanien hinaus vor allem durch seine Rolle während der Übernahmeschlacht um Endesa bekannt. Der katalanische Stromversorger Gas Natural machte damals ein Übernahmeangebot für Endesa, das nach Medienberichten von der Zentralregierung in Madrid als auch von der katalanischen Regionalregierung stark forciert wurde. Pizarro dagegen zeigte sich kämpferisch, Gas Natural biete einen „lächerlichen Preis“ für den Versorger. Im September 2005 trat er mit der spanischen Verfassung vor den Medien auf und bezeichnete die geplante Übernahme als verfassungswidrig und beklagte die mangelnde Rechtssicherheit in Spanien. In der Folge trat der deutsche Stromkonzern Eon auf den Plan und machte ebenfalls ein Übernahmeangebot. Obwohl dies sicherlich in vielerlei Hinsicht für alle beteiligten Parteien die sinnvollste Lösung war, kam die Übernahme durch Eon letztlich nicht zustande.Auf die Frage während der Hauptversammlung der AHK warum das großzügige Übernahmeangebot von Eon letztlich keinen Erfolg hatte, machte Pizarro allein die Regierung Spaniens verantwortlich, die interveniert habe.Erfreulich an der Hauptversammlung der AHK war nicht nur zu sehen, dass es durchaus Politiker gibt, die aus der Wirtschaft kommen und offen reden, sondern auch (für mich) das meine Person wieder für ein weiteres Jahr als Vertreter der Wirtschaftsjunioren Madrid in den Vorstand der AHK gewählt wurde.

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Air Berlin spricht spanisch aber kein katalan


Juni 6, 2008
Karl H. Lincke

airberlinpequenoll4.gif   Die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft Air Berlin weigert sich dem „Rat“ der balearischen Landesregierung zu folgen und die Kundenkommunikation vermehrt in der Regionalsprache Katalan bzw. in der Abwandlung Mallorquin, die auf Mallorca gesprochen wird, zu führen. In einem Schreiben der Landesregierung an Air Berlin hiess es wörtlich: „Ich wende mich an Sie, um Ihnen mitzuteilen, dass die Regierung der Balearen grosses Interesse daran hat, dass in der Kommunikation Ihres Unternehmens mit den Bürgern, die sich für Flüge mit Air Berlin entscheiden, ein adäquater Gebrauch der offiziellen Sprache der Inseln gewährleistet wird. Bei einer grundlegenden und essenziellen Dienstleistung, wie es die Flüge von und nach Mallorca, Menorca und Eivissa (gemeint ist Ibiza) sind, ist es unerlässlich, dass den katalanischsprachigen Bürgern und Konsumenten in korrekter Weise die Verwendung ihrer Sprache garantiert wird“. Air Berlin wies darauf hin, dass die Implementierung einer weiteren Sprache zu unzumutbaren Kosten führen würde und wirtschaftlich nicht vertretbar wäre. In dem Air Berlin Bordmagazin kann der CEO Joachim Hunold die Initiative nicht fassen und schreibt im  Editorial vom „Rückfall in mittelalterliche Kleinstaaterei“ und davon dass der „Regulierungseifer“ der Behörden inzwischen dazu geführt habe, das Spanisch an den Schulen Mallorcas als eine weitere Fremdsprache wie Englisch oder Deutsch behandelt werde. Auch wenn Spaniens kulturelle Vielfalt einen seiner schönsten Reize ausmacht, kann man aus wirtschaftlicher Sicht nicht nachvollziehen, warum einzelne Regionen Spaniens sich selber aus dem als einheitlich empfundenen spanischen Markt ausgrenzen wollen. Ein Drittel der Weltbevölkerung spricht Spanisch. Wenn Nordamerikaner eine Fremdsprache lernen ist es zu aller erst Spanisch. So ist es nicht mehr nachvollziehbar, dass Unternehmen in den katalanischen Regionen Schilder und Werbung in spanisch und in katalanisch anbringen müssen und ausländische Unternehmerkinder nicht wie in allen anderen Gegenden Spaniens in Spanisch, sondern in Katalan unterrichtet werden. Dies soll sogar an manchen Schulen so weit gehen, dass die Pausenaufsicht den Kindern verbietet sich in Spanisch zu unterhalten. Mit 375 wöchentlichen Nonstop-Flügen nach Mallorca ist Air Berlin die mit Abstand wichtigste Airline auf dem Flughafen Palma. Den Worten von Hunold lässt sich jedoch entnehmen, dass Air Berlin durch solche Initiativen die Lust an dem Standort verlieren könnte. Easyjet hat übrigens seinen Südeuropa Hub in Madrid eingerichtet und ist froh über ihre Entscheidung. Kein Wunder: Die Regionalregierung differenziert sich von ihrem grossen Konkurrenten auf der Halbinsel Barcelona und betont bei jeder Gelegenheit, dass sie als Standort besonders „business friendly“ und cosmopolitisch sei. Als Wirtschaftsanwalt in Madrid kann ich dies übrigens nur bestätigen!

 

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Die kleinen Unterschiede


Mai 28, 2008
Karl H. Lincke

bow.gif                                   Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass zwischen zwei europäischen Ländern noch so unterschiedliche Begrüßungsformen bestehen. Der Deutsche, wenn er einen Anruf entgegennimmt, sagt einfach nur seinen Nachnamen (im meinem Fall: „Lincke“). Der Spanier bleibt anonym und sagt: „si, dígame“ (sinngemäß: Ja, bitte?“). Wenn man Jemanden sprechen will, fragt man in Spanien gleich drauf los ohne sich vorher vorzustellen (z.B.: „Herrn Fulanito bitte“). In Deutschland undenkbar: Denn dort gilt immer noch die Regel erst vorstellen und dann Fragen stellen. Auch nach neun Jahren Spanienaufenthalt weis ich immer noch nicht wie man spanische Geschäftspartnerinnen korrekt begrüßt. Im Privaten ist die Regel stets zwei Küsschen zur Begrüßung und zwei zum Abschied. Bei Geschäftsterminen bin ich leider noch nicht vollkommen dahinter gekommen, wie viele Treffen erforderlich sind, um vom Händeschütteln zum Küsschen überzugehen. Vollkommen verloren, bin ich beim spanischen Adel: Die richtige Anrede und Begrüßungsform herauszufinden, ist ein wahrhaft schwieriges Unterfangen.

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Verliert Spanien an “Sex-Appeal”?


Mai 21, 2008
Karl H. Lincke

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Spanien, die viertgrößte Wirtschaftskraft Europas konnte im Jahre 2007 nur 0,9 % der außereuropäischen Investitionen auf sich lenken. Insbesondere haben sich vor allem die großen Wirtschaftsmotoren wie USA, Japan, China und Kanada zurückgehalten. Zwar betrug die Gesamtinvestition von Nicht EU Ländern noch 3 Milliarden Euro; dies ist jedoch weniger als die Hälfte der Investition von 2006 (6,4 Milliarden Euro). Bleibt zu hoffen, dass die Börsianer nicht bald darauf bestehen, dass das Symbol Spaniens (der Stier) durch den des Bären ersetzt wird.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Deutschland scheint im Vergleich aber als Standort noch unattraktiver zu werden. Im Jahre 2006 wurden 16,8 Milliarden Euro investiert und in 2007 nur noch 1,4 Milliarden Euro. 

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