Einträge vom — Noviembre 2009
Black Friday

Wer sich der Applemania nicht entziehen kann, hat jetzt eine gute Chance preiswerter an einen neuen Mac, IPod, ITouch, etc. zu gelangen. Der in den USA als Black Friday benannte Freitag nach Thanks Giving gilt für die Konsumgüterhersteller als einer der wichtigsten Verkaufstage. Die Amerikaner nutzen diesen Tag, um die ersten Weihnachtsgeschenke zu besorgen und die Geschäfte locken traditionell mit entsprechenden Angeboten nur für diesen einen Tag.
Zum ersten Mal wird dieser 1-tägige Shopping-Event an diesem Freitag, den 27. November (00.00 MEZ bis 23.59 MEZ) durch Apple auch nach Spanien und Deutschland gebracht.
Glaubt man Internetgerüchten, so soll es
bis zu 30 % auf alle IPods
bis zu 25 % auf alle Mac Computer
und bis 15 % Rabatt auf Software, Hardware und Accessoires geben.
Hier kann man sich schon einmal über die Preise informieren und am Freitag auch direkt online kaufen: store.apple.com/de-business
Noviembre 24, 2009 0 Kommentar
Mauerfall in Madrid

Die Deutsche Botschaft in Madrid hat heute auf sehr spektakuläre Weise den Mauerfall vor 20 Jahren gedacht. Mit der Hilfe eines unseres Mandanten, der Firma Arteimedia, wurden um die Mauer des Botschafts- und Residenzgeländes herum Leinwände gehangen, die die bekanntesten Zeichnungen und Graffiti an der Berliner Mauer wiedergaben. Diese wurden dann zusammen mit der Ministerpräsidentin des Landes Madrid, Frau Esperanza Aguirre, dem zweiten Mann der Botschaft, Herrn Thomas Neissinger, und der ehemaligen Ministerin und Abgeordneten des Landes Brandenburg, Frau Barbara Richstein, symbolisch heruntergerissen und die Sicht frei gegeben auf das Brandenburger Tor und andere schöne Landschaften aus dem wiedervereinigten Berlin.
Eine gelungene Veranstaltung bei der man die Sympathie der Spanier für die Deutschen und ihre jüngste Geschichte vor allem bei der Rede von Frau Aguirre spürte.
Noviembre 11, 2009 1 Kommentar
Können Einwanderer den spanischen Sozialstaat zukunftsicher machen?

Martin Feldstein, Ökonom an der Harvard University, hat Spanien unter die Lupe grenommen. Die nächsten fünfzig Jahre wird Spaniens Bevölkerung mit 44 Millionen ungefähr gleich gross bleiben, doch das Verhältnis von Arbeitenden zu Rentnern wird von 4,5 : 1 auf weniger als 2 : 1 sinken. Feldstein fragte sich, was geschähe, wenn man 2 Millionen ausländischer Arbeitskräfte ins Land holte – was 54 % Prozent mehr wären als zurzeit. Man kann annehmen, dass die sozialen Auswirkungen gewaltig, möglicherweise störend wären. Die fiskalischen Auswirkungen dieses Zustroms wäre sehr gering, wie Feldstein zeigt. Die Neuankömmlinge würden nur einen zehnprozentigen Zuwachs der arbeitenden Bevölkerung bewirken. Und da Einwanderer in der Regel den tieferen Wirtschaftsschichten angehören, läge die Zunahme der Arbeitsvergütung – aus welcher die Steuern, die den Sozialstaat finanzieren, stammen- einiges darunter. Feldsteins Schätzung der Arbeitsvergütungszunahme - "um die acht Prozent oder etwas weniger" – dürfte eher zu grosszügig sein. Von diesen acht Prozent oder weniger müssen die hohen Gesundheits- und Bildungskosten der Einwanderer abgezogen werden. Tut man dies, dürfte die Entlassung, die Einwanderer dem Wohlfahrtsstaat bringen, wohl weniger gross sein als die Ansprüche, die sie später an ihn stellen werden.
Noviembre 2, 2009 2 Kommentare




