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Es sieht so aus, als würde der Gründer von Amazon, Jeff Bezos, die Liste der reichsten Personen der Welt anführen. Dies ist überraschend, da das Unternehmen Amazon nicht auf Profit abzuzielen scheint. Besonders auffällig wird dies bei der Premiummitgliedschaft, Amazon Prime,  bei der man u.a. einen kostenlosen Paketversand sowie Streamingdienste für Musik und Filme erhalten kann.

Im Februar diesen Jahres erhöhte Amazon die Preise der Premium Mitgliedschaft Amazon -Prime in Deutschland von 49,00 € auf 69,00 €. Ein Blick auf die Preise im internationalen Vergleich läßt einen jedoch wegen großen Preisgefälle wundern. Sie scheinen auf den ersten Blick fast willkürlich gesetzt zu sein.

Beispielsweise liegen die monatlichen Kosten in den Vereinigten Staaten bei $ 10,99. Deutschland mit einer monatlichen Mitgliedschaft von 7,99 € knapp darunter. Spanien hingegen ist um ein Vielfaches billiger, nämlich 19,90 € jährlich und das obwohl die Vorteile der Mitgliedschaft sich nicht groß unterscheiden.

Diese Unterschiede zwischen Deutschland, USA auf der einen und Spanien auf der anderen Seite lassen sich nicht mehr durch bloße strukturelle Unterschiede erklären.

Laut ehemaligen Mitarbeiter des Unternehmens steckt hinter diesen Zahlen eine Strategie: Das Unternehmen Amazon ist sehr stark auf Wachstum ausgelegt ist und versucht durch diese Preispolitik ihren Marktanteil im jeweiligen Land zu erhöhen.  Deutschland und die USA sind konsolidierte Standorte des amerikanischen Unternehmens. Die Spanier müssen hingegen mit einem billigeren Angebot erst noch an das Produkt herangeführt werden. So nimmt das Unternehmen auch ganz bewusst Verluste in Kauf, um einen höheren Marktanteil erzielen zu können.

Im Fall von Deutschland kann man sehen, dass sobald eine gewisse Marktpräsenz erreicht ist die Preise dann jedoch sukzessive erhöht werden.

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